
Aber nur fast.
Wer weiß es? Die Klasse?

Aber nur fast.
Heute erscheint das Buch meiner lieben Kollegin Karla Schmidt „Das Kind auf der Treppe“ – ein hübsch ekliger Thriller, den ich allerwärmstens empfehlen möchte!
Eine Frau auf der Flucht in ein Grauen, schlimmer als der Tod.
Die junge Musikerin Leni Draugur flieht aus Reykjavik vor ihrem gewalttätigen Mann. Sie weiß nicht, ob sie ihn in Notwehr getötet hat, oder ob er ihr auf den Fersen ist – und sie weiß nicht, welcher Gedanke der schlimmere ist … Als Leni endlich spät nachts bei ihrer Halbschwester Zicky in Berlin ankommt, sitzt dort im Treppenhaus ein merkwürdig blasser, kleiner Junge allein auf den Stufen. Leni nimmt sich des geheimnisvollen Jungen an, versucht ihn zu beschützen, denn in Berlin hat das „Schulwegmonster“ bereits mehrere Kinder auf bestialische Art getötet. Gleichzeitig weiß sie, dass sie vor ihrem Mann erst dann sicher sein kann, wenn er tot ist. Leni gerät in den Strudel der Ereignisse, und bald weiß sie selbst nicht mehr, ist sie Täterin oder Opfer?
Leseprobe usw. gibts hier – aber vorsicht, es geht schon derb los.
Am Donnerstag, d.4.3. ist es wieder so weit: Schlotzen&Kloben lesen Phantastisches im Tristeza!

Diesmal haben wir einen waschechten Briefroman aus WG-Korrespondenz im Angebot, in die sich bald Mietminderungsforderungen wegen Sternenschimmel einschleicht.Dazu Hobbits in Laufrädern und kritische Theorie mit dunklen Herrschern. Fesche Feen legen Hand an und Eispaläste dräuen fallengespickt.
All das und mehr live vorgelesen von den Herren Schmidt, Nicolaisen und Weinert in der Pannierstr. 5 (Nähe U-Bahn Herrmannplatz), Beginn ist um 20 Uhr, und zwar annähernd pünktlich, ihr tiefen Wesen!
All hail Dagon!
Heute ist´s gekommen das Heftchen. Drin sind 8 Geschichten von mir. Aussehen tut es sehr hübsch, ja prima. Trotzdem ist das Lulu-Experiement gescheitert. Warum? Vertrieb zu teuer. Das Heft kostet 7,95. Das ist gerade noch so okay, obere Schmerzgrenze. Im Copyshop geht das vermutlich billiger, dafür wäre der Umschlag dort nicht so schick.
Große Minuspunkte aber: Versand kommt auf 7,99 für EIN HEFT und Produktion und Lieferung dauern doch mal runde zwei Wochen. Zusätzliches Minus: Bezahlen geht nur mit fuckin Kreditkarte oder fuckin Paypal. Die gewünschte Vertriebslösung „Anklicken und per Büchersendung innerhalb von drei Tagen nach Hause“ geht so nicht.
Wer trotzdem wild ist auf ein unglaubliches Sammlerstück, das auch später sicher seine 7,95 bzw. knapp 16 Euro wert ist, kann das Heftchen -eher ja ein veritables Heft – bestellen und sich geschlagene drei Wochen darauf freuen.

Hier zur Heftbestellung.
Wer gleich 10, 50 oder 100 kauft, fährt ganz erheblich billiger, allerdings steigt dann auch der Versandpreis geradezu irrsinnig an.
Wer weniger masochistisch drauf ist, zieht sich einfach umsonst das PDF. Dabei gibts allerdings das hübsche Titelbild nicht, aber das ist ja zu verschmerzen. Im Copyshop des Vertrauens binden lassen oder einfach so rumfleddern lassen. Yeah!
Im Sommer kommt freilich der schöne, buchförmige „Schlotzen & Kloben“ – Sammelband ganz regulär aus der Druckerei. Dort werd´ich Mond im Glanz der Sonnen Weinert und Schmidt immer noch bescheiden, doch sicherlich heller strahlen.
Ebenfalls von Don Herzfeld: My Anus Is Bleeding.
Vermischtes:
1. Ein erstes Ergebnis des Heftchenexperiments ist schon mal, dass Produktions- und Lieferzeiten viel zu lang sind.
2. J.D.Salinger ist am 10. Januar gestorben und im verfickten Deutschland hats mal wieder keinen gejuckt. Stille Verneigung.
3. Heute Nacht nerdigster Traum aller Zeiten: Ich war zu einer Rollenspielrunde eingeladen und habe erst während des Spiels gemerkt, dass ich meinen Charakterbogen vergessen hatte. Schweißgebadet aufgewacht.

So, in drei bis fünf Tagen weiß ich mehr.
Die sympathische kanadische Band Woodpidgeon streamt ihr neues Album in ganzer Länge auf der Webseite hier. „Die StadtMuzikanten“ erscheint am 19.4. in Europa. Bis dato sind die Kanadier hier noch ein Geheimtipp – kein Mensch weiß warum. Doch halt, ich weiß. Sie sind nicht so bescheuert wie die Strokes. Gefunden hab ich die Band natürlich mal wieder via Simon „hört jeden Scheiß, aber eigentlich nur Perlen“ Ohrengleich, äh, Ohnegleich.
Am morgigen Donnerstag lesen Schlotzen&Kloben allerhand monströses im Tristeza in der Pannierstraße. Los geht´s um 8. Diesmal erleben wir Ziliten und Urgeluffen in Action und erfahren außerdem endlich mal aus berufenem Munde, was eine Arkebuse ist. In jedem Text taucht außerdem mindestens einmal das Wort „scheiße“ auf. Wer korrekt mitzählt, wie oft das Wort „scheiße“ vorgelesen wird, bekommt ein Bier. Bis dahin.
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